Wie statte ich meine Werkstatt richtig aus?

Side view portrait of mature bearded carpenter using drilling machine for piece of wood in modern workshop, copy space

Ein echter Hobbybastler braucht einen Raum, in dem er ungestört herumbastelt, baut und repariert. Nicht jeder Bereich eignet sich hierfür gleichermaßen, da ein paar Bedingungen erfüllt sein sollten, die gleichzeitig von den persönlichen Bedürfnissen abhängen. Damit Du Deine Traum-Werkstatt bereits im Vorfeld gut planen kannst, haben wir hier einige Tipps zusammengestellt.

Eiche Massivholz Platte (Vollholz)


Wie wähle ich den passenden Raum für meine Werkstatt?

Je nach vorhandenem Räumlichkeiten kommen folgende Orte in Betracht:

  • Dachboden
  • Garage
  • Gartenhaus
  • Keller
  • Sonstiger Wohnraum

Bei der Auswahl achtet Du am besten darauf, dass er

  • mindestens 9 m² groß ist, um ihn mit ausreichend Stauraum und Arbeitsfläche auszustatten
  • über gerade Wände verfügt, damit Du mehr Bewegungsfreiheit und Platz für Hängeschränke hast
  • mit möglichst viel natürlichem Licht erleuchtet oder alternativ mit Tageslichtlampen beleuchtet wird
  • über eine ausreichende Belüftung, beispielsweise durch große Fenster, verfügt, um gefahrlos schleifen, sägen und lackieren zu können
  • beheizbar ist
  • genügend Stromanschlüsse besitzt
  • idealerweise einen Wasseranschluss hat

In den meisten Fällen stellt sich die Garage als idealer Standort für eine Werkstatt dar. Im Einzelfall ist es dagegen nicht notwendig, dass alle vorgenannten Bedingungen erfüllt sein müssen, so dass ebenfalls der Keller oder ein anderer Raum infrage kommt.

Welche Werkstattmöbel sind unverzichtbar?

Wie Du Deine Werkstatt genau einrichtest, bleibt Dir logischerweise selbst überlassen. Diverse Möbel gehören jedoch in jeden Arbeitsraum. Hierzu zählen:

  • Eine Werkbank
  • Hoch- und / oder Hängeschränke
  • (Schwerlast-)Regale
  • Lochwände mit Lochwandhaken
  • Schlitzpaneele mit Sichtboxen

Tipp:
Damit die Türen und Treppen auch in deiner Werkstatt heil bleiben ist unser Tipp die Treppenstufen und Türschützer aus Aluminium Riffelblech und das nach Maß!

Welche Werkbank benötige ich für meine Werkstatt?

Diese ist in jeder Werkstatt der Mittelpunkt, denn hier hast Du ausreichend Platz zum Abmessen, Sägen, Schleifen, Schrauben und vielem mehr. Daher empfiehlt sich eine stabile Ausführung, die im besten Fall über Stauraum in Form von Schubläden und großen Fächern verfügt. Als Mindestmaß sind eine Länge von 120 cm und eine Breite von 60 cm zu empfehlen.

Die Schubfächer lassen sich beschriften und mit offenen Sortierboxen ausstatten, um schnell die richtige Lade zu öffnen. Je nach Modell sind bereits ein Schraubstock und eine Rückwand mit Lochwandsystem oder Ähnlichem vorhanden. Einige Hobbybastler haben mehrere Werkbänke aufgestellt, an denen sie unterschiedliche Arbeiten durchführen.

Welche Schränke und Regale brauche ich für meine Werkstatt?

Je häufiger Du Dich in Deiner Werkstatt neuen Aufgaben widmest, umso größer wird der Platzbedarf für Materialien, Werkzeuge und benötigte Kleinteile. Hier empfiehlt sich ein effektives Ordnungssystem, um alles griffbereit zu haben, ohne lange suchen zu müssen.

Hoch- und Hängeschränke bieten dank der flexiblen Einlegeböden enormen Stauraum für kleine bis mittlere Werkstoffe und Werkzeuge. Verwendest Du abschließbare Schränke, ist der Inhalt gleichzeitig vor Kindern gesichert.

Regale gewähren durch ihre offene Art einen guten Überblick über die darin verstauten Utensilien. Ordnungsboxen offerieren Dir hier eine perfekte Möglichkeit, um die einzelnen Gegenstände adrett aufzubewahren. Schwerlastregale ermöglichen zudem die Ablage von schweren Geräten und Hilfsmitteln.

Zusätzlich ist ein mobiler Werkzeugschrank von Vorteil, der sich problemlos dorthin schieben lässt, wo Du ihn gerade benötigst.

Braucht man Lochwände und Schlitzpaneele für eine Werkstatt?

Um stets einen schnellen Zugriff zu häufig benutzten Werkzeugen zu haben, eignen sich Rückwände mit Löchern und Schlitzen. Mit Haken oder einer Werkzeugleiste sind Hammer, Schraubendreher, Zange und Co mit einem Griff einsatzbereit und gleichzeitig in unerreichbarer Höhe vor dem Nachwuchs geschützt.

Für unterschiedliche Nägel, Schrauben und anderes Zubehör dienen Sichtboxen, die problemlos in die Rückwandschlitze eingesetzt und entsprechend beschriftet werden.

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