Terrassenbau – Tipps und Tricks

Du willst einen neuen Lieblingsplatz schaffen und eine Terrasse bauen. Ehe Du durchstartest, solltest Du Dich intensiv mit der Planung beschäftigen. Wir zeigen Dir, wie Dein Projekt gelingt und was zu beachten ist.

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Wie visualisiere ich meine Idee?

Anhand der verfügbaren Fläche auf Deinem Grundstück kannst Du überlegen, wie groß die Terrasse sein und welche Form sie haben soll. Die Planung ist am einfachsten, wenn Du einen Stück Papier und einen Stift zur Hand nimmst (oder ein Online-Zeichenprogramm nutzt).

Lasse deiner Kreativität freien Lauf und überlege Dir, welche Möbel auf der Terrasse Platz finden sollen. Willst Du eine Outdoor-Küche oder einen echten Männergrill aufstellen? Dann solltest Du zwei Quadratmeter mehr einplanen. Liegt die fertige Skizze vor Dir, kommt Phase zwei – die Berechnung.

Wie komme ich auf die richtige Größe?

Proportional und optisch sollte die Terrasse zu Deinem Haus passen. Nach der groben Skizze gehst Du nun zum Feintuning über. Miss die für den Bau zur Verfügung stehende Fläche und überlege Dir, wie viele Leute und welche Möbel auf dem Freisitz Platz haben sollten.

Für bis zu vier Mann und einen Grill sollte die Fläche nicht unter 20 Quadratmeter liegen. Planst Du für sechs und mehr Personen und willst Du zusätzlich noch eine Sonnenliege aufstellen, sollte die Mindestfläche 25 Quadratmeter betragen. Eine quadratische Terrasse wirkt optisch größer als ein langes und schmales Rechteck. Auch in puncto Ausstattung ist diese Form in der richtigen Größe der Idealfall.

Tipp:
Der Untergrund der Unterkonstruktion muss ausreichend tragfähig, relativ trocken und luftdurchlässig sein. Halten Sie eine Neigung von 2° ein und vermeiden Sie direkten Bodenkontakt. Luftaustausch durch Vermeidung von Einhausungen.

Sonnenterrasse oder Schattenplatz? Eine Frage der Ausrichtung

Eine Südterrasse ist die optimale Entscheidung für Sonnenanbeter. Bist Du allerdings ganztags arbeiten und nutzt den Freisitz hauptsächlich früh oder abends, empfiehlt sich die östliche (Morgensonne) oder die westliche (Abendsonne) Ausrichtung.

Auf eine nördliche Ausrichtung solltest Du verzichten, da es in dieser Himmelsrichtung immer schattig und kühl ist. Gegen sommerliche Hitze kannst Du mit einem Beschattungssystem vorgehen. Doch dort, wo keine Sonne scheint oder wo der große Obstbaum des Nachbarn ganztägig für Schatten sorgt, wirst Du auf der Terrasse kaum glücklich. Umrunde Dein Haus zu unterschiedlichen Tageszeiten und setze Dich einfach mal hin, um den Platz und die Sonne auf Dich wirken zu lassen.

Vor der Bauphase: Wie richtest Du Deine Terrasse gedanklich ein?

Deine maßstabstreue Zeichnung ist fertiggestellt. Nun kommt der Zeitpunkt, Dich näher mit dem Platzanspruch Deiner Ausstattung zu beschäftigen. Die Größe des Tisches, die Anzahl der Stühle, die Maße des Grills und was sonst noch Platz finden soll werden auf eine Checkliste geschrieben.

Nimm Dir die Zeichnung (bestenfalls als Kopie) zur Hand und platziere die Möbel auf dem Papier. Hier ist es wichtig, dass noch ausreichend Platz zur Begehung und vielleicht für ein paar Pflanzen bleibt. Wie beim Material für den Terrassenboden, solltest Du auch bei der Auswahl der Ausstattung auf witterungsbeständige, pflegeleichte und langlebige Möbel für Deinen Außenbereich achten.

Mit ein wenig handwerklichem Know-how, den richtigen Materialien und dem benötigten Werkzeug kannst Du Dir einen schönen und praktischen Freisitz bauen. Du möchtest die Lattung und die Holzbohlen bereits zugeschnitten bekommen? Dann bist Du bei uns an der richtigen Adresse.

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