Definition Aluminium

Bohren in ein Aluminium Profil an einer Werkbank


Was ist Aluminium? 

Aluminium ist ein silberfarbenes Leichtmetall ohne Eisenanteil und gleichzeitig chemisches
Element (AI) im Periodensystem (Ordnungszahl 13). Außerdem kommt Aluminium mit
einem Anteil von 8% als Element in der Erdhülle vor, von den metallischen Anteilen in der
Erdkruste ist es sogar das häufigste Metall. ​
Es gibt Reinaluminium mit einem Alu-Anteil von mindestens 99% oder auch Aluminium-
Legierungen
, bei denen noch andere Metalle beigemischt werden, wie etwa Kupfer, Silizium
oder Magnesium.

Eigenschaften und Einsatzgebiete von Alu 

Aluminium hat einerseits eine sehr hohe Festigkeit, aber ist auch ein leichtgewichtiges,
flexibles Metall. Dadurch lässt es sich gut umformen und eignet sich besonders für den
Einsatz in der Automobilbranche (als Werkstoff bei Fahrzeugen).
Da Aluminium aber auch eine hohe Witterungsbeständigkeit hat, ist es prädestiniert für den
Einsatz außen, hier beispielsweise als Laderampe, Kantenschutz, Geländer oder Treppen.
Außerdem ist Alu leitfähig und hat seinen Schmelzpunkt bei 660°C.

Zusammenfassend lässt sich sagen, Aluminium hat chemische Eigenschaften, mechanische
Eigenschaften, elektrische Eigenschaften und thermische Eigenschaften.

Reines Aluminium wird im Alltag kaum verwendet, außer bei Alufolie. Oft werden
Aluminiumlegierungen genutzt, da sie die Eigenschaften von Aluminium weiter optimieren
und keine solch hohe elektrische Leitfähigkeit bei den Alu-Einsatzgebieten gefordert ist

Die Herstellung von Aluminium 

Da Aluminium ein Element ist, wird es nicht “hergestellt”, sondern als Aluminiumoxid
gewonnen. Dieses ist sehr fein, fast wie Sand. In spezialisierten Hütten wird es zusammen
mit Kryolith geschmolzen und mittels elektrischem Strom in flüssiges Aluminium und
Sauerstoff gespalten, es entsteht Primäraluminium. Es kann auch aus Altmetall recyceltes
Aluminium hergestellt werden.
Des Weiteren durchläuft Aluminium im Entstehungsprozess dem Strangpressverfahren und
Walzverfahren.

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