Anhänger Umbau – Was ist erlaubt?

Anhängerplatte aus Alu-Riffelblech
Anhängerplatte aus Alu-Riffelblech

Wie das Kraftfahrzeug selbst lässt sich ein Anhänger den persönlichen Wünschen entsprechend individualisieren. Natürlich gilt es auch hier geltende Regeln und Vorschriften zu beachten, um die Verkehrstauglichkeit des Anhängers nicht zu beachten. Doch welche sind das und was ist erlaubt?

Anhängerplatte aus Alu-Riffelblech


Welche grundlegenden Anforderungen gibt es ?

Unabhängig vom Grund kann sich der Bedarf nach einem größeren Anhänger auftun. Zahlreiche Heimbastler oder Handwerker setzen aus monetären Gründen hierbei gerne auf die Marke Eigenbau.

Für die Honorierung der Mühen ist die spätere Vergabe einer Betriebserlaubnis essenziell. Wer einige Regeln und Vorgaben beachtet, hat es bei der Prüfung beim TÜV wesentlich leichter.

Der Anhänger muss sämtliche Sicherheitsregeln der Prüforganisation erfüllen. Faktoren sind neben der Gewicht und die Größe vorhandene Spiegel und die Ladung. Beträchtliche Änderungen können im Falle des Falls zu einer Verweigerung der Betriebserlaubnis kommen.

Vor allem ist dies dann der Fall, wenn der Umbau die Abgas- und Geräuschwerte negativ beeinflusst oder wenn der Umbau die Verkehrssicherheit anderer Straßenteilnehmer gefährdet.

Tipp:
Vergessen Sie nicht, das Stützlast-Schild anzubringen. Die minimale Stützlast beträgt vier Prozent des vom Anhänger getragenen Gewichts. Es muss 25 kg nicht überschreiten. Wenn der Anhänger mehr als 750 kg wiegt, egal ob umgebaut oder nicht, werden zwei Radblöcke benötigt


Welche Leitlinien sind zu beachten?

Bei Umbauten am Anhänger sind dieselben Anschriften wie auch beim Kraftfahrzeug einzuhalten. So gilt es auch, sich an zugelassene Werte und Maße zu halten. Jede Veränderung muss fest sitzen.

Im letzten Schritt überprüft der TÜV auch das Gesamtgewicht, welches das zulässige Gewicht nicht überschreiten sollte. Selbst der Sitz der Spriegel für die Prüfung der Ladungsabdeckung ist Teil der Kontrolle.

Tipp:
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Was ist bei Zugkugeln oder Zugrohren zu beachten?

Besonders kniffelig wird es bei speziellen Zugkugeln oder Zugrohren, insofern diese nicht Teil des Rahmens sind. In diesem Fall ist eine Baugenehmigung notwendig. Im Falle eines Aufbaus ist der Herstellernachweis notwendig, welcher die Tragfähigkeit des spezifischen Gestells dokumentiert.

Grundsätzlich gilt Folgendes: Die separaten Bauteile dürfen geltende Höchstwerte für Einachs-Anhänger, welche bei 4 Metern Höhe, 12 Metern Länger sowie 2,55 Meter Breite liegen, nicht übertreffen.


Was muss bei der Befestigung gewährleistet sein?

Die Befestigung eines Aufbaus sollte in jedem Fall gewährleisten, dass eine Stützlast die Kugelkupplung erreicht. Ein entsprechendes Vormaß von 5 bis 8 Zentimetern ist vorgegeben.

Die Messung erfolgt von der Mitte des Rads bis zur Mitte der Ladungsfläche. Generell achtet der TÜV ebenfalls auf scharfkantige Ecken bei Spriegel, Fahrgestell oder Aufbau.

Ebenfalls zur Sicherheit zählt die Möglichkeit, auch nach dem Umbau Ladungen sicher und rutschfest verstauen und verladen zu können.

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