Definition Sägerau

Stammware in unserem Holzlager


Sägerau Bedeutung – Definition

Sägerau ist ein Begriff in der Holzverarbeitung. Zunächst wird ein Holzstamm
im Sägewerk mit einer Säge zugeschnitten. Die raue Schnittkante nach dem
Zuschnitt wird als sägerau bezeichnet. Die Definition von sägerau ist also die
noch unbearbeitete raue Oberfläche nach dem Holzzuschnitt im Sägewerk. Es
gilt: Je weniger Sägezähne eine Kreissäge hat, desto rauer wird die
Oberfläche.

Es können sowohl sägerau Bretter, als auch Holzbohlen oder Holzleisten nach
Maß
zugesägt werden. Die Weiterverarbeitung des Holzes hängt jeweils vom
Endprodukt oder Wunsch der Kund*innen ab.

Vor- und Nachteile einer sägerauen Kante 

Der Nachteil einer sägerauen Kante ist, dass man sich beim darüberfahren mit
der Hand eventuell Splitter zuziehen kann. Sägerau Parkett sollte zum
Beispiel nachbearbeitet werden und auch für die Anwendung bei Holzmöbeln
im Innenbereich ist also eher gehobeltes Holz geeignet, dass sich glatt
anfühlt.

Für den Außenbereich wiederum kann sägeraues Holz gut verwendet
werden, denn der Vorteil ist: es wirkt natürlicher und nimmt außerdem gut
Farben, Lacke und Holzlasuren auf. Sägerau Eiche massiv würde sich als
Holzart hier zum Beispiel gut eignen.

Holzleisten

Sägerau, hobeln oder bürsten? 

Um den natürlichen Look einer unbehandelten Holzoberfläche beizubehalten,
kann das Holz gebürstet werden. Durch das bürsten werden kleine Splitter
entfernt und trotzdem bleibt der ursprüngliche Charakter beibehalten, indem
die hölzerne Struktur herausgearbeitet wird.
Wer hingegen eine seidig glatte Oberfläche bevorzugt, der sollte sich für
gehobeltes und mit Schleifpapier behandeltes Holz entscheiden.

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