Eine kurze Geschichte des Dübels

Ja, auch wenn man es kaum glauben mag, gab es eine lange Zeit vor dem allseits beliebten Dübel. Doch wie sich sicherlich erahnen lässt, mussten auch die Menschen damals schon etwas zusammenschrauben und aufbauen.

Die Alternative sah folgendermaßen aus: Meist wurde mit einem Meißel ein mehr oder minder schönes Loch in die gewünschte Stelle gehauen und anschließend ein Stück Holz hineingedrückt, in welches man dann mit Leichtigkeit eine Schraube drehen konnte.

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Blut? Blut!

Das klingt sehr mittelalterlich, zugegeben. Zum Glück fand im Jahre 1910 der erste, industriell hergestellte Dübel den Weg in den Alltagsgebrauch. Dieser wurde vom Briten John Joseph Rawlings erfunden und im Jahre 1911 in London zum Patent angemeldet.

Er bestand damals noch aus einem Hanfseil und Tierblut, welches als Klebstoff eingesetzt wurde. Erteilt wurde das Patent für den Alltagshelfer im Jahr 1913. Ja, ihr habt richtig gelesen: Tierblut.

Die Kunststoff Ära

Anschließend, im Jahr 1928, wurde ein neues Patent dann auf den Namen Fritz Axthold erteilt, welcher somit der offizielle Erfinder der Funktion unserer heutigen Kunststoffdübel ist. Vor dem zweiten Weltkrieg wurde der sog. „Niedax-Dübel“ aber dann trotzdem noch aus Metall gefertigt, allerdings gingen die Produzenten nach dem zweiten Weltkrieg auf den, heute immer noch benutzten, Kunststoff über. Somit war der erste, einwandfreie Kunststoffdübel geboren.

Die weltweit ersten Kunststoffdübel, die Thorsmann Dübel, wurden 1957 in Serie gefertigt. Der bis heute allerdings bekannteste Dübel ist der sogenannte Fischer Dübel. Dieser ist nach seinem Erfinder, Artur Fischer, benannt und wird seit 1958 produziert. Dieser ist auch bis heute noch der bekannteste Dübel, obwohl manche ihn als Plagiat des Thorsmann Dübels ansehen.

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Dübel, die wir lieben.

Dübel gibt es viele, doch welchen nutzt man wo?

Aber wie schauts denn eigentlich heute im Dübelsortiment aus? Grob kann man sagen, dass es heutzutage vier Grundkategorien des Dübels gibt, wobei alle auf das gleiche Prinzip zurückgreifen, jedoch Kleinigkeiten veränderten. Die erste Kategorie wären die Kunststoffdübel, welche meist aus Polyamid gefertigt werden. Unter diese Kategorie zählen unter anderem Gipskartondübel, Dämmstoffdübel, Kippdübel, etc.

Die Kunstoffdübel finden bei den allermeisten den Größten Gebrauch und sind deswegen wohl auch die bekanntesten. Vor allem durch ihre Vielfältigkeit, kann man mit Kunstoffdübeln beinahe alle Wände bearbeiten. Für andere, etwas speziellere Gebiete, gibt es des Weiteren noch die sogennanten Hohlraumdübel, welche aus Metall gefertigt sind und Schwerlastdübel, auch meist aus Metall gefertigt.

Bei den Schwerlastdübeln lässt sich, ähnlich wie bei den Kunststoffdübeln, eine Reihe an Unterkategorien aufzählen, wie z.B. Metallspreizdübel, Verbundanker, Hinterschnittanker, etc.

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